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Verschärfung der Regeln für eine steuerliche Selbstanzeige Aktuelle Gesetzeslage

Die gesetzlichen Regelungen der strafbefreienden Selbstanzeige und zum Absehen von Verfolgung in besonderen Fällen wurden zum 1.1.2015 weiter verschärft.

Inhaltlich hervorzuheben sind u. a. folgende steuerliche Regelungen bzw. Regelungsbereiche:

  • die steuerliche Anlaufhemmung für nicht deklarierte ausländische Kapitalerträge
  • die Anpassung der Sperrgründe bei der strafbefreienden Selbstanzeige durch Absenkung der Betragsgrenze auf EUR 25.000
  • die Aufnahme der Hinterziehungszinsen als Tatbestandsvoraussetzung für eine wirksame strafbefreiende Selbstanzeige
  • die Ausdehnung des Vollständigkeitsgebots auf zehn Jahre in allen Fällen der Steuerhinterziehung
  • die Staffelung des Zuschlags abhängig vom Hinterziehungsvolumen

Entscheidend ist jedoch, dass eine strafbefreiende Selbstanzeige auch weiterhin möglich ist. Trotz der Verschärfungen sind in der weit überwiegenden Zahl der Fälle auch zukünftig nur die nicht gezahlten Steuern nebst Zinsen nachzuzahlen. Strafzuschläge bleiben die seltene Ausnahme. Voraussetzung bleibt aber eine vollständige, d.h. fehlerfreie, Offenlegung aller nicht deklarierten Einkünfte.

Wir informieren Sie gern umfassend über die Auswirkungen dieser Gesetzesänderung. Wir haben einschlägige Erfahrung im Umgang der Offenlegung von Auslandsvermögen und haben bereits weit über 200 Auslandskonten erfolgreich deklariert. 

Rufen Sie uns noch heute unter 040 - 528 40 30 an und vereinbaren Sie einen Termin für ein unverbindliches Beratungsgespräch.